|

|
|
|
Bio-Tomaten aus einer Oase in der Sahara
Der nördliche Rand der Sahara ist von Mitteleuropa so nah,
wie der Süden Spaniens, woher im Winter das meiste Gemüse
für uns stammt. Der Rand der Sahara hat aber 2 große
Vorteile:
• Es scheint dort auch im Winter immer die Sonne (im Gegensatz
zum Mittelmeerraum, das
"Winterregengebiet"
ist)
• Die Hälfte des Transports vom Rand der Sahara erfolgt per
Schiff, kostengünstiger und
umweltfreundlicher
und braucht doch nur 48 Stunden bis an die deutsche Grenze.
Am Rande der Sahara in Tunesien gibt es Oasen mit Palmen mit köstlichen
Deglet Nour Datteln, auch in Bio-Qualität. Um mehr Dattelpalmen
anzubauen, wird tief gebohrt und es kommt artesisch, mit Eigendruck
ohne Pumpen Wasser mit 60 – 80° C heraus. Das ist zu
heiß zum Bewässern. Damit werden Gewächshäuser
beheizt, denn nachts wird es im Winter in der Sahara sehr kalt.
95 % des Wassers wird anschließend für die Dattelpalmen
verwendet und nur 5% fürs Bewässern der Tomaten, Gurken
und Paprika. All das gibt es schon im Süden Tunesiens, aber
nicht in Bioqualität.
Alex van Winden, ein Gewächshausexperte, der auch schon 5
Jahre lang Gewächshäuser in Saudi Arabien geleitet hat,
Mohamed und Raja Ferah, die einen kleinen Landhandel vor Ort betreiben
und Conrad Thimm, der Projektmanagement und Marketing betreibt,
haben sich für das Projekt zusammengeschlossen. Jetzt suchen
sie einen Investor für 300.000 € für die ersten
4 ha. Der Standort erlaubt eine Entwicklung von bis zu 40 ha. Das
Projekt wird als Arbeitsbeschaffung in einer strukturschwachen
Region (80 – 800 Frauen sollen beschäftigt werden) von
der tunesischen Regierung stark gefördert.
 |
 |
|
|